Dein Ratgeber

Umzug, Transport und Reinigung

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Umzug, Transport und Reinigung

Checkliste für deinen Umzug



3 Monate vor dem Umzug

 

Verträge, Finanzen & Versicherung

Prüfung des neuen Mietvertrags: Bevor du den neuen Mietvertrag unterschreibst, ist es wichtig, alle Details genau zu überprüfen. Stelle sicher, dass du mit den Konditionen einverstanden bist und dass alle Absprachen, die du mit dem Vermieter getroffen hast, auch schriftlich festgehalten sind.

Kündigung des alten Mietvertrags: Kündige den alten Mietvertrag rechtzeitig. Beachte dabei unbedingt die Kündigungsfristen, um mögliche zusätzliche Kosten zu vermeiden.

Dauerauftrag anpassen: Vergiss nicht, deinen Dauerauftrag für die Miete des neuen Wohnortes rechtzeitig anzupassen, sodass es keine Verzögerungen oder Probleme bei der ersten Zahlung gibt.

Versicherungen informieren: Informiere deine Hausrat- und Haftpflichtversicherung über den bevorstehenden Umzug. In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, eine spezielle Umzugsversicherung abzuschließen, die Schäden während des Transports abdeckt. Prüfe die Konditionen und entscheide, ob das für dich relevant ist.

Budget für den Umzug erstellen: Erstelle eine detaillierte Liste aller erwarteten Kosten, die mit dem Umzug verbunden sind. Dies wird dir helfen, Überraschungen zu vermeiden und deinen Geldfluss während des Umzugs zu managen.

 

DIY Umzug vs. Professionelles Umzugsunternehmen

Selbstumzug oder professionelles Umzugsunternehmen: Wenn du dein Budget erstellt hast, kannst du dir überlegen, ob du den Umzug selbst organisieren möchtest oder ob du lieber ein professionelles Umzugsunternehmen beauftragen willst. Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile. Ein professionelles Unternehmen kann teurer sein, spart dir aber Zeit und möglichen Stress.

Auswahl des Umzugsunternehmens: Vergleiche und recherchiere verschiedene Angebote, falls du ein Umzugsunternehmen in Anspruch nehmen möchtest. So findest du das beste Unternehmen für deine Bedürfnisse. Manchmal hilft es auch, Bekannte nach einem Tipp zu fragen.

 

Organisation und Vorbereitung

Ausmisten und Entrümpeln: Ein Umzug ist die perfekte Gelegenheit, Dinge loszuwerden, die du nicht mehr benötigst. Sortiere alte Kleidung, Möbel oder andere Gegenstände aus und entscheide, was gespendet, verkauft oder entsorgt werden kann. Es kann sein, dass es Gegenstände gibt die du zwar behalten möchtest, aber nicht in deine neue Wohnung kommen. In diesen Fällen kann es sinnvoll sein, einen Lagerraum zu mieten. 

Urlaub für den Umzug beantragen: In der Schweiz steht dir laut Gesetz mindestens ein freier Umzugstag zu. Plane dies frühzeitig und sprich mit deinem Arbeitgeber über notwendige freie Tage.

Helfer finden: Falls du keinen Umzugsservice beauftragst, suche rechtzeitig nach Freunden oder Familienmitgliedern, die dir helfen können. Oft ist es hilfreich, mehrere Helfer zu haben, besonders beim Heben von schweren Gegenständen.

 

Adressänderungen und Mitteilungen

Sorge dafür, dass du deine neue Adresse rechtzeitig bei wichtigen Institutionen wie Banken, Versicherungen und deinem Arbeitgeber meldest. Dies stellt sicher, dass alle wichtigen Dokumente und Korrespondenzen den Weg zu deiner neuen Adresse finden. Diesen Institutionen solltest du sicher deine Adressänderung bekanntgeben:

Bank / PostFinance

Arbeitsstelle

Steueramt

Umzug melden bei Einwohnerkontrolle (Frist beachten)

Strassenverkehrsamt

Krankenkasse und Versicherungen

Elektrizitätswerk

Gaswerk

Wasserwerk (bei Einfamilienhaus)

Radio- und TV-Abgabe Serafe

AHV-Ausgleichskasse für Selbständige und Rentner

Arzt/Zahnarzt

Kindergarten/Schule

Fahrzeugausweis/Führerausweis (Frist beachten)

Zeitschriften-, Zeitungsabonnemente

 

2 Monate vor dem Umzug

 

Organisation und Vorbereitung

Erstellung einer Inventarliste: Die Vorbereitung auf den Umzug beginnt am besten mit einer gründlichen Bestandsaufnahme aller deiner Besitztümer. Eine detaillierte Inventarliste hilft dir dabei, den Überblick zu behalten, welche Gegenstände du besitzt, welche du vielleicht entsorgen möchtest und welche du in die neue Wohnung mitnehmen möchtest. Diese Liste erleichtert später auch das Auspacken, da du genau weißt, was in welchem Karton zu finden ist.

Packplan erstellen: Ein effizienter Packplan wird dir eine Menge Zeit und Stress ersparen. Überlege dir dabei strategisch: Welche Räume möchtest du zuerst packen? In der Regel beginnst du mit den Räumen und Gegenständen, die du seltener nutzt. Welche Gegenstände wirst du bis zum letzten Moment benötigen? Dies könnten beispielsweise Küchenutensilien, Bettwäsche oder tägliche Toilettenartikel sein. Plane, diese Dinge als letztes einzupacken.

 

Transport und Logistik

Planung der Transportwege: Egal, ob du dich für ein Umzugsunternehmen entscheidest oder den Umzug selbst in die Hand nimmst, es ist wichtig, sich Gedanken über die logistischen Herausforderungen zu machen. Dies betrifft insbesondere sperrige Möbelstücke. Passt das große Sofa durch die Tür? Gibt es einen Lift, und wenn ja, wie groß ist er? Sind Treppenhäuser eng oder verwinkelt? All diese Faktoren können den Umzug verkomplizieren. Daher ist es sinnvoll, sich im Voraus einen Plan zurechtzulegen, wie sperrige Gegenstände transportiert werden sollen. Mit diesen 9 Tipps kannst du deinen Umzug stressfrei gestalten

Routenplanung zum neuen Zuhause: Der Tag des Umzugs kann sehr hektisch sein. Um unnötige Komplikationen zu vermeiden, ist es sinnvoll, die Route zum neuen Zuhause im Voraus zu planen. Dies beinhaltet nicht nur den besten Weg von A nach B, sondern auch mögliche Hindernisse wie Halteverbotszonen. Außerdem solltest du prüfen, wo du am neuen Wohnort parken kannst, ob du dafür eine Sondergenehmigung benötigst und ob es Beschränkungen für das Abstellen von Umzugsfahrzeugen gibt. So stellst du sicher, dass der Umzugstag reibungslos und ohne vermeidbare Verzögerungen verläuft.


1 Monat vor dem Umzug

 

Packmaterial und Vorbereitung

Bestellung von Umzugsmaterialien: Wenn der Umzugstermin feststeht, ist es an der Zeit, an das nötige Verpackungsmaterial zu denken. Hierzu zählen robuste Umzugskartons, Packpapier, Luftpolsterfolie für zerbrechliche Gegenstände, Klebeband und eventuell spezielle Schutzhüllen für Möbel und Elektronik. Es kann sinnvoll sein, ein paar zusätzliche Kartons zu bestellen, falls du mehr Packmaterial benötigst, als zunächst angenommen.

Frühzeitiges Packen: Der Umzug ist eine gute Gelegenheit, das eigene Hab und Gut zu sichten und auszumisten. Wenn das erledigt ist, beginne mit dem Einpacken von Gegenständen, die du momentan nicht benötigst. Dazu gehören beispielsweise saisonale Dekorationen, Winterbekleidung im Sommer oder Campingausrüstung, die du nur einmal im Jahr benötigst.

Urlaubsbeantragung für den Umzug: Um den Umzugstag stressfrei zu gestalten, solltest du rechtzeitig bei deinem Arbeitgeber Urlaub einreichen. In einigen Ländern oder bei bestimmten Arbeitgebern gibt es gesetzliche Regelungen oder betriebliche Vereinbarungen, die dir mindestens einen freien Tag für den Umzug gewähren. 

Anpassung des Dauerauftrags für den Mietzins: Vergiss nicht, den Dauerauftrag für die Miete deiner alten Wohnung rechtzeitig zu stornieren und einen neuen Dauerauftrag für die Miete der neuen Wohnung einzurichten. So vermeidest du doppelte Zahlungen oder Zahlungsverzüge.

 

Formalitäten und Anmeldungen

Ummeldung beim Einwohneramt: Ein oft unterschätzter, aber sehr wichtiger Schritt nach dem Umzug ist die Ummeldung beim Einwohneramt oder Bürgerbüro. Diese sollte innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist erfolgen, um mögliche Bußgelder zu vermeiden. Hierbei wird die neue Adresse offiziell registriert, was für viele administrative Vorgänge relevant ist, beispielsweise für Wahlen, Kfz-Anmeldungen oder auch den Rundfunkbeitrag. Es ist ratsam, sich vorab über benötigte Unterlagen und die genauen Fristen zu informieren.

 

2 Wochen vor dem Umzug

 

Fortsetzung des Einpackens

Nachdem bereits im Vormonat mit dem Packen begonnen wurde, geht es nun daran, die restlichen Räume systematisch abzuarbeiten. Konzentriere dich zuerst auf Gegenstände und Räume, die du nicht täglich nutzt. Das könnten beispielsweise Gästezimmer, Abstellräume oder der Dachboden sein. Denke daran, Kartons gut zu beschriften und eventuell Kategorien oder Räume darauf zu vermerken. So findest du später alles leichter wieder.

 

Dienstleister und Post

Benachrichtigung von Dienstleistern: Es ist wichtig, dass du deine Dienstleister rechtzeitig über deinen Umzug informierst. Dies gilt insbesondere für den Internet- und Telefonanbieter, denn oft benötigen sie einige Wochen Vorlauf, um einen Anschluss in der neuen Wohnung zu gewährleisten. Aber auch andere Dienstleister, wie Zeitungsabos oder Reinigungsservices, sollten informiert werden, um Lieferungen oder Leistungen an die neue Adresse anzupassen.

Einrichtung eines Nachsendeauftrags bei der Post: Selbst wenn du versucht hast, alle relevanten Stellen über deinen Umzug zu informieren, kann es passieren, dass du jemanden vergessen hast. Um sicherzustellen, dass deine Post dich auch in der neuen Wohnung erreicht, ist ein Nachsendeauftrag bei der Post empfehlenswert. Dieser Service leitet Briefe und Pakete, die noch an deine alte Adresse adressiert sind, für einen bestimmten Zeitraum automatisch an deine neue Adresse weiter. Damit verhinderst du, dass wichtige Dokumente oder Sendungen verloren gehen.

 

1 Woche vor Umzug

 

Umzug Vorbereiten

Möbel abbauen: Je nachdem, welche Möbelstücke mitgenommen werden sollen, kann der Abbau einige Zeit in Anspruch nehmen. Größere Möbel wie Schränke, Betten oder Tische sollten bereits im Voraus demontiert werden. Es ist ratsam, alle Schrauben, Dübel und Kleinteile in beschrifteten Beuteln aufzubewahren und diese direkt am oder im Möbelstück zu befestigen, um sie nicht zu verlieren. Wenn es Möbel gibt die du behalten möchtest aber nicht direkt in die neue Wohnung kommen, dann kann ein Lagerraum eine gute Lösung sein. 

Planung für den Umzugstag: Ein detaillierter Plan für den Umzugstag kann Wunder wirken. Erstelle eine zeitliche Abfolge, wann welcher Raum abtransportiert werden soll und wer für welche Aufgaben zuständig ist. Wenn du ein Umzugsunternehmen beauftragt hast, teile ihnen diesen Plan mit. Auch für Freunde und Familie, die helfen, ist es nützlich zu wissen, was wann ansteht und wo sie gebraucht werden.

 

2-3 Tage vor dem Umzug

 

Packen und Koordination

Finalisierung des Verpackens: Jetzt ist es an der Zeit, die allerletzten Kartons zu packen. Dabei handelt es sich meist um Dinge des täglichen Bedarfs, die man bis zum Schluss benötigt, wie etwa die Zahnbürste, das Lieblingsgeschirr oder die aktuelle Garderobe. Es empfiehlt sich, für die ersten Tage nach dem Umzug einen separaten Karton oder eine Tasche mit den absolut notwendigen Dingen zu packen, damit du nicht sofort alles auspacken musst. Denke hierbei an Wechselkleidung, notwendige Hygieneartikel, Medikamente und vielleicht ein paar Snacks oder Grundnahrungsmittel.

Wichtige Dokumente und Wertsachen selber mitnehmen: Verpacke wichtige Dokumente wie Personalausweise, Pässe, Versicherungsunterlagen, Zeugnisse oder Urkunden sicher und separat und transportiere diese unbedingt persönlich. Diese Unterlagen sind oft schwer zu ersetzen und sollten deshalb besonders geschützt werden. Eine gut verschliessbare Dokumentenmappe können hierbei gute Dienste leisten. Auch Wertsachen wie Schmuck oder teure Elektronik wie beispielsweise Laptops und Tablets sollten sie selber transportieren.

 

Vorbereitungen im Haushalt

Beginne damit, den Kühlschrank und den Gefrierschrank schrittweise zu leeren. Nutze die letzten Tage vor dem Umzug, um vorhandene Lebensmittel zu verbrauchen, damit möglichst wenig weggeworfen werden muss. Nachdem du beide geleert hast, sollten sie gründlich gereinigt und abgetaut werden. So verhinderst du unangenehme Gerüche und hinterlässt die Küche in gutem Zustand.

Verpflegung für die Helfer: Egal ob professionelle Umzugshelfer oder Freunde und Familie – eine kleine Stärkung zwischendurch wird immer dankbar angenommen. Halte Snacks wie Sandwiches, Obst oder Müsliriegel bereit und sorge für ausreichend Getränke, insbesondere wenn der Umzug an einem heissen Tag stattfindet.

Absprache mit dem Umzugsunternehmen: Falls du ein Umzugsunternehmen beauftragt hast, solltest du einen letzten Check machen. Kläre finale Details, bestätige die Uhrzeit des Eintreffens und stelle sicher, dass alle notwendigen Informationen für einen reibungslosen Ablauf vorliegen.

Transportfahrzeug checken: Wenn du selbst einen Umzugswagen gemietet hast, solltest du diesen im Voraus überprüfen. Das betrifft nicht nur die technischen Aspekte wie Reifendruck oder Ölstand, sondern auch das Vorhandensein von notwendigem Equipment wie Spanngurten, Decken oder einer Sackkarre. Ein gut vorbereitetes Fahrzeug minimiert das Risiko von Schäden am Umzugsgut und erleichtert den Transport deutlich.

 

Umzugstag

 

Ablauf und Organisation

Früh Aufstehen: Der Umzugstag wird lang und intensiv sein, deshalb ist ein frühzeitiger Start besonders wichtig. Bereite am Abend vorher alles vor, damit du entspannt in den Tag starten kannst, und stelle sicher, dass du ausreichend Schlaf bekommst.

Stelle Reinigungsmittel, Mülltüten und Erste-Hilfe-Utensilien bereit. Diese Gegenstände sollten griffbereit sein, um bei Bedarf schnell reagieren zu können. So kannst du schnell reagieren, wenn es etwas zu reinigen gibt, du den Müll entsorgst oder du kleine Verletzungen zu versorgen musst.

Umzugshelfer instruieren: Wenn du Freunde oder Familienmitglieder als Helfer engagiert hast, sollten sie genau wissen, was zu tun ist. Teile Aufgaben zu, erkläre, wo die Kartons hinkommen, und sorge dafür, dass alle wissen, was von ihnen erwartet wird.

Letzte Gegenstände Einpacken: Es gibt immer einige Dinge, die bis zum letzten Moment benötigt werden. Diese sollten am Umzugstag schnell und sorgfältig verpackt werden. Denke an Dinge wie Toilettenartikel, das Handy-Ladegerät oder das Frühstücksgeschirr.

Fotos von allen Räumen in der alten Wohnung machen: Das Fotografieren der leeren und gereinigten Räume dient als Beweis für den Zustand der Wohnung bei der Übergabe. Diese Fotos können bei eventuellen Unstimmigkeiten mit dem Vermieter über den Zustand der Wohnung sehr nützlich sein.

Zählerstände notieren und übermitteln: Bevor du die alte Wohnung verlässt, notiere die Zählerstände für Gas, Wasser und Strom. Diese Information sollte dann umgehend an den Versorger und/oder den Vermieter übermittelt werden.

Grundausstattung auspacken: Sobald du am neuen Ort angekommen bist, solltest du alles auspacken, was du für die erste Nacht und den nächsten Morgen brauchst. Dazu gehören beispielsweise Bettwäsche, Handtücher, Grundnahrungsmittel und -geschirr sowie wichtige Dokumente und Wertgegenstände.


Nach dem Umzug

 

Einrichtung und Anpassung

Packe die übrigen Kartons aus und richte deine Wohnung gemütlich ein. Ein Umzug ist eine gute Gelegenheit, deinem Zuhause einen neuen Anstrich zu verleihen. Oft gibt es Möbel und Gegenstände, die nicht ins Konzept deines neuen Zuhauses passen. Hier bietet sich die Möglichkeit, einen Lagerraum zu mieten, um diese zu verstauen. storabble bietet das grösste Lagerraumangebot der Schweiz

Umzugskartons entsorgen oder lagern: Überlege dir, ob du die Kartons für zukünftige Zwecke aufbewahren willst oder sie zur Wiederverwendung weitergeben möchtest. 

Endreinigung in der alten Wohnung: Stelle sicher, dass die alte Wohnung gründlich gereinigt ist, bevor du den Schlüssel zurückgeben. 

·    Alte Wohnung an Vermieter übergeben: Organisiere einen Termin mit deinem Vermieter, um die Wohnung zu übergeben und eventuelle letzte Details zu klären.

 

Ein gelungener Start im neuen Zuhause

Stelle dich bei den Nachbaren kurz vor. Ein Willkommens-Apéro oder ein Grillabend kommt immer gut an. 

Helfe deinen Kindern sich zurechtzufinden. Bei einem Umzug verändert sich das gewohnte Umfeld des Kindes, was eine Belastung sein kann. Schau, dass es sich im neuen Umfeld zurechtfindet, und unterstütze es dabei neue Freunde zu finden.


Diese Checkliste sollte dir helfen, den Umzugsprozess noch organisierter zu gestalten.

 

Transport beim Umzug – die wichtigsten Punkte

Besonders der Transport stellt beim Umzug eine grosse Herausforderung dar. Damit deine Gegenstände unversehrt und effizient an ihren neuen Bestimmungsort gelangen ist sorgfältige Planung erforderlich. Folgende Punkte sollten unbedingt beachtet werden:

Geeignetes Fahrzeug: Je nach Menge und Größe deiner Sachen benötigst du vielleicht alles von einem kleinen Van bis zu einem grossen LKW. Schau, dass das von dir gewählte Fahrzeug deinen Anforderungen entspricht. Wenn du dein eigenes Auto benutzt, solltest du sicherstellen, dass es für die Aufgabe in gutem Zustand ist.

Gegenstände sichern: Sichere alles, um Bewegungen während des Transports zu verhindern. Verwende Gurte, Decken und andere Schutzmaterialien, um ein Verrutschen der Gegenstände zu verhindern, was zu Schäden oder Unfällen führen kann.

Plane deine Route und Zugangsbedingungen: Recherchiere die beste Strecke zu deinem neuen Zuhause. Berücksichtige Strassenverhältnisse, potenziellen Verkehr und jegliche Einschränkungen in Bezug auf grosse Fahrzeuge (falls du einen LKW benutzt).

Strategie zum Be- und Entladen: Du solltest einen klaren Plan haben, wie du deine Artikel laden und entladen willst. Schwere und robuste Gegenstände kommen in der Regel zuerst rein, während zerbrechliche Artikel leicht zugänglich sein sollten. Wenn du Hilfe in Anspruch nimmst, stelle sicher, dass jeder seine Rollen während des Prozesses versteht. Stelle ausserdem sicher, dass du am neuen Ort problemlos entladen kannst. Eventuell musst du Parkplätze reservieren oder Halteverbotszonen beantragen.

Nicht gebrauchte Möbel einlagern: Falls es Möbel gibt, die nicht in die neue Wohnung komme, kann es hilfreich sein diese vorab einzulagern. Das erleichtert dir den Transport am Umzugstag.

 

4 verschiedene Umzugskartons

Ein Umzug kann eine herausfordernde Aufgabe sein, besonders wenn es um das Packen von Gegenständen geht. Mit den richtigen Umzugskartons geht dieser Prozess jedoch viel einfacher! Hier sind vier verschiedene Arten von Umzugskartons, die dir für deinen Umzug nützlich sein könnten.

Standard-Umzugskarton: Dies ist der typische Karton, den die meisten Menschen mit einem Umzug in Verbindung bringen. Er ist robust, in der Regel aus doppelter Wellpappe und ideal für die meisten Haushaltsgegenstände. Bücher, Kleidung und andere Alltagsgegenstände können hier sicher verstaut werden.

Kleiderkarton mit Stange: Dieser eignet sich besonders, wenn du deine Kleidung knitterfrei und in gutem Zustand halten möchtest. Dieser längliche Karton ist mit einer Hängestange ausgestattet, an der Kleidungsstücke wie Mäntel, Anzüge und Kleider aufgehängt werden können. So bleiben sie während des gesamten Umzugs in Form und müssen nicht gefaltet werden.

Glas- und Tellerkartons: Zerbrechliche Gegenstände wie Gläser, Tassen und Teller müssen besonders vorsichtig verpackt werden. Diese Kartons verfügen über Trennwände oder Zelleneinteilungen, die jeden Artikel einzeln schützen und das Risiko von Brüchen minimieren.

Bilderkarton: Für gerahmte Kunstwerke, Spiegel oder Fotos sind spezielle Bilderkartons unerlässlich. Sie sind flach und bieten den nötigen Schutz für solche empfindlichen und oft wertvollen Gegenstände.

 

Neben diesen spezialisierten Kartons ist es immer eine gute Idee, hochwertiges Verpackungsmaterial wie Luftpolsterfolie, Packpapier und Klebeband zur Hand zu haben. So sind alle deine Gegenstände, unabhängig von ihrer Beschaffenheit oder Größe, während des gesamten Umzugs sicher und geschützt.

 

Hier erfährst du, wie du Umzugskartons richtig packen kannst. 

 

Der Beste Umzugszeitpunkt

Du planst einen Umzug, weisst aber noch nicht wann? Es hat jede Saison seine Vor- und Nachteile, die du abwägen solltest.


Die langen Schulferien erleichtern den Übergang für Kinder, und im Sommer nutzen viele Menschen die Ferienzeit, um umzuziehen. Jedoch kann die Hitze im Sommer belastend sein. Im Herbst gibt es milderes Wetter und häufig mehr Umzugsunternehmen, wodurch in Universitätsstädten höhere Preise möglich sind. Obwohl der Winter weniger beliebt ist, bietet er häufig günstigere Tarife und eine bessere Verfügbarkeit von Umzugsunternehmen. Dennoch kann Schnee und frühe Dunkelheit den Umzug erschweren. Aufgrund der milden Temperaturen und des Gefühls des Neubeginns halten viele den Frühling für ideal, aber aufgrund der hohen Nachfrage sind die Kosten für ein Umzugsunternehmen oft höher.

 

Zusammenfassend gibt es keine eine Umzugszeit, die am besten ist. Wichtig ist, dass du weisst was deine Prioritäten sind. Jede Jahreszeit bietet unterschiedliche Vorteile, und die Planung ist entscheidend, um den Umzug so reibungslos und stressfrei wie möglich zu gestalten.


Die langen Schulferien erleichtern den Übergang für Kinder, und im Sommer nutzen viele Menschen die Ferienzeit, um umzuziehen. Jedoch kann die Hitze im Sommer belastend sein. Im Herbst gibt es milderes Wetter und häufig mehr Umzugsunternehmen, wodurch in Universitätsstädten höhere Preise möglich sind. Obwohl der Winter weniger beliebt ist, bietet er häufig günstigere Tarife und eine bessere Verfügbarkeit von Umzugsunternehmen. Dennoch kann Schnee und frühe Dunkelheit den Umzug erschweren. Aufgrund der milden Temperaturen und des Gefühls des Neubeginns halten viele den Frühling für ideal, aber aufgrund der hohen Nachfrage sind die Kosten für ein Umzugsunternehmen oft höher.

 

Finde hier einen detaillierten Leitfaden für den besten Umzugszeitpunkt!


Umzug und Reinigung

Es stellt sich häufig die Frage, ob man die alte Wohnung selbst reinigen oder eine professionelle Reinigungsfirma beauftragen sollte, nachdem man umgezogen ist. Die Vorteile einer Reinigungsfirma sind Entlastung, häufige Abnahmegarantie und Fachkräfte. Natürlich kannst du die Wohnung auch selbst reinigen. Man sollte aber sicherzustellen, dass man alle erforderlichen Reinigungsmittel hat. Die Reinigung von Bereichen wie Küche, Badezimmer, Fenstern, Böden, Decken und Wänden erfordert besondere Aufmerksamkeit. Zudem solltest du schauen, dass auch Schäden und Mängel identifiziert und beheben werden. Bei einem Mangel a Platz in der neuen Wohnung kann es hilfreich sein, einen externen Lagerraum zu buchen.